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A look at the Titanic at the Maritime Museum of the Atlantic

3 min Lesezeit

Was hat Nova Scotia mit der Titanic zu tun?

Auf ihrer Jungfernfahrt von Southampton, England, kollidierte die RMS Titanic in der Nacht des 14. April 1912 im Nordatlantik mit einem Eisberg. In weniger als drei Stunden sank das Schiff, das als unsinkbar galt, im Atlantischen Ozean. Von den 2.228 Passagieren und Besatzungsmitgliedern kamen 1.518 ums Leben. Die Geschichte der Titanic, eine bemerkenswerte Ingenieursleistung des frühen 20. Jahrhunderts, fasziniert bis heute unseren Verstand und unsere Herzen.

Halifax in Nova Scotia spielte dabei eine besondere Rolle. Zunächst gingen Offizielle der White Star Line in New York davon aus, dass die beschädigte Titanic nach Halifax, dem nächstgelegenen großen Hafen, gebracht werden würde. Angehörige und Einwanderungsbeamte reisten daher bereits mit Zügen von New York nach Halifax.

Nur wenige Stunden nach dem Untergang beauftragte die White Star Line dann in Halifax stationierte Kabelschiffe mit der Bergung der Opfer. Von den 209 geborgenen Leichen wurden 150 auf drei Friedhöfen in Halifax beigesetzt.

Das Maritime Museum of the Atlantic an der Halifax Waterfront beherbergt eine permanente Ausstellung mit der weltweit größten und bedeutendsten Sammlung hölzerner Titanic-Artefakte. Besucher erfahren dort auch mehr über die Rolle der Kabelleger und ihrer Besatzungen bei der Bergung nach dem Unglück – im Rahmen der Ausstellung über das Kabelschiff. Tagebücher von Crewmitgliedern sowie Erinnerungsstücke aus dieser Zeit geben einen eindrucksvollen Einblick in die Tragweite der Katastrophe und das tragische Ende der Titanic.

Auch die Nova Scotia Archives bewahren zahlreiche Materialien auf, darunter Fotos, Dokumente und einzigartige britische Zeitschriften, die online teilweise nirgendwo sonst digital verfügbar sind. Die virtuelle Sammlung ist online einsehbar.

Weitere Informationen zur Verbindung Nova Scotias mit der Titanic bietet zudem die offizielle Titanic-Website der Provinz Nova Scotia.

Das Restaurant The Five Fisherman Restaurant & Grill in der Innenstadt von Halifax befindet sich im ehemaligen Gebäude des Bestattungsinstituts John Snow & Co., das zur Zeit der Titanic-Katastrophe in Betrieb war. Hier wurden unter anderem wohlhabendere Opfer auf die Beerdigung vorbereitet, darunter John Jacob Astor, Mitglied einer der reichsten Familien der USA, sowie Charles M. Hayes, Präsident der Grand Trunk Railway.

150 der geborgenen Titanic-Opfer wurden auf drei Friedhöfen in Halifax beigesetzt:

In fünf Kirchen in Halifax fanden Gedenkfeiern für die Titanic-Opfer statt:

  • Saint George’s Round Church (Anglikanisch)
  • Saint Paul’s Anglican Church
  • Saint Mary’s Cathedral Basilica
  • Brunswick Street United Church
  • Cathedral Church of All Saints

Der in Halifax lebende Millionär George Wright kam ebenfalls beim Untergang der Titanic ums Leben. Seine prächtige edwardianische Villa, das George Wright House in der Young Avenue 989 im Süden der Stadt, sowie seine Geschäftsgebäude – das Marble Building (1672 Barrington Street) und das St. Paul’s Building (1684 Barrington Street) – stehen bis heute in Downtown Halifax.

Erkunde Orte mit Titanic-Bezug in Nova Scotia

Um mehr über die Verbindung Nova Scotias zur Titanic zu erfahren, kannst du diese interaktive Karte nutzen, um Museen und historische Orte im Rahmen einer selbstgeführten Tour zu besuchen.

Bitte kontaktiere die auf der Karte aufgeführten Einrichtungen direkt, um die Öffnungszeiten sowie die Verfügbarkeit von Ausstellungsstücken bzw. Exponaten zu bestätigen.

Original-Deckchair von der Titanic im Maritime Museum of the Atlantic

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